Volksentscheid Rettet die Bienen noch bis zum 13.Februar

05.02.2019

Bis zum 13. Februar können sich die Bürger in Bayern an einem Volksbegehren beteiligen, das zu erheblichen Veränderungen in der Landwirtschaft führen soll. Das Volksbegehren „Rettet die Bienen!“ tritt für die Artenvielfalt ein.

 

Zunehmend gehen Pflanzen- und Tierarten in ihrem Bestand zurück, laut den Initiatoren sind es bei Insekten bis zu 75 Prozent seit 1974. Jetzt soll das Bayerische Naturgesetz angepasst werden, damit der weitere Rückgang der Arten gestoppt wird. Initiator ist die ökologische Partei (ÖDP), im Trägerkreis sind auch der Landesbund für Vogelschutz und die Grünen. Zu den weiteren Unterstützern zählen unter anderem Bund Naturschutz, Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft und der Imker-Verband, als Bündnis-Partner zum Beispiel auch Firmen wie Basic, Biomichl, die Sparda-Bank oder die GLS Bank. Selbst katholische Bischöfe und evangelische Kirchengruppen zählen zu den Unterstützern. Eines der zentralen Forderungen der Initiatoren des Volksbegehrens lautet: Mehr ökologisch bewirtschaftete Flächen in Bayern. Derzeit sind es um die zehn Prozent. Mit dem Volksbegehren sollen zwei neue Zielmarken ins bayerische Naturschutzgesetz geschrieben werden:

1. Ein Anteil von 20 Prozent Ökofläche bis zum Jahr 2025 und 2. 30 Prozent Ökofläche bis 2030.

Im aktuellen Koalitionsvertrag von CSU und Freien Wählern wurde nur eine mittelfristige Verdopplung ohne festes Datum vereinbart.

Egal, wie das Volksbegehren ausgehen wird, es erhöht den Druck auf die Politiker, konkreter zu formulieren und zu handeln.


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