Endbestände Weizen wachsen weiter an

03.02.2020

Der internationale Getreiderat schätzt höhere Erträge für weltweite Getreideernte 2019/20.
Der Internationale Getreiderat (IGC) hat in seiner neuesten Prognose die Schätzung für globale Getreideerzeugung 2019/20 nach oben korrigiert. Die Analysten rechnen aktuell mit insgesamt 2,17 Mrd. Getreide. Zuletzt hatte der IGC 2,162 Mrd. t veranschlagt. Die weltweite Maiserzeugung beträgt nach Schätzung des IGC 1,111 Mrd. t; das wären 8 Mio. t mehr als im Vorjahr.
Das globale Weizenaufkommen in der laufenden Saison wird auf 761 Mio. t veranschlagt. Das wäre eine Zunahme gegenüber 2018/19 um 28 Mio. t. Die erste Schätzung des Getreiderats für die globale Weizenproduktion 2020/21 geht von 765 Mio. t aus. Dem liegt eine Prognose für das weltweite Weizenareal von 220,0 Mio. ha zugrunde, was im Vorjahresvergleich einer Ausweitung um 1,5 % und damit dem Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre ent-sprechen würde. Im Einzelnen wird für die Europäische Union mit einem Minus von 3,3 % auf 25,3 Mio. ha gerechnet.
Der weltweite Weizenverbrauch 2020/21 soll nach der Prognose des IGC weiter steigen, und zwar im Vorjahresvergleich um 1 % auf 758 Mio. t. Der globale Weizenlagerbestand wird sich dem Getreiderat zufolge bis zum Ende der kommenden Saison auf einen Rekord von 280 Mio. t erhöhen. Dieser Wert übersteigt den für 2019/20
Internationaler Getreiderat (IGC) erwarteten Endbestand mehr als um 8 Mio. t. Damit könnten 36,9 % des globalen Verbrauchs gedeckt werden, womit ein überdurchschnittliches Versorgungsniveau erreicht würde.

Quelle: VDAW


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